Gavotte

Die Gavotte ist ein historischer Gesellschaftstanz. Sie ist häufig Bestandteil der barocken Suite. Kennzeichnend für die Gavotte sind:

  • Rasches Tempo im lebhaften alla breve-Rhythmus
  • Gerader Rhythmus ohne Synkopen oder Nebenbetonungen.
  • In der Regel mindestens zwei Teile, die ihrerseits aus mindestens zwei Phrasen bestehen und wiederholt werden. Die zweite Phrase eines jeden Teils beginnt normalerweise in der Mitte eines Taktes.


Notenbeispiel

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Erzherzog Karl

Da der Titel Erzherzog bis 1919 von allen Prinzen der Häuser Habsburg und Habsburg-Lothringen geführt wurde, können mit der Bezeichnung Erzherzog Karl alle dementsprechenden Träger des Namens Karl gemeint sein:

  • Erherzog Karl II. von Innerösterreich, 1540 bis 1590
  • Kaiser Karl VI., 1685 bis 1740
  • Karl von Österreich-Teschen, 1771 bis 1847

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Charlotte von Lengefeld

Charlotte von Lengefeld (* 22. November 1766 in Rudolstadt (bei Jena); † 9. Juli 1826 in Bonn) war die Ehefrau von Friedrich Schiller.

Ihre Eltern waren Karl Christoph von Lengefeld (1715-1775), der bereits in ihrer Kindheit verstarb, und Luise Juliane Eleonore Friederike von Wurmb (1743-1823). Ihre Schwester Caroline wurde durch den Roman Agnes von Lilien (1797) und die Biographie Schillers Leben (1830) als Schriftstellerin bekannt.

1787 lernte Charlotte von Lengefeld in Rudolstadt Friedrich Schiller kennen, mit dem sie sich zwei Jahre später, im Dezember 1789, im Haus der Eltern einer Freundin in Erfurt verlobte. Sie gab ihr Ja-Wort schriftlich.

Am 22. Februar 1790 heirateten sie in Wenigenjena (mittlerweile Stadtteil von Jena), nachdem Friedrich Schiller genug Einkommen hatte, worauf Charlottes Mutter zur Einwillungung in die Hochzeit bestanden hatte.

Charlotte und Friedrich Schiller hatten 4 Kinder:

  • Karl Ludwig Friedrich Schiller (1793-1857)
  • Ernst Friedrich Wilhelm Schiller (1796-1841)
  • Karoline Luise Friederike Schiller (1799-1850), verh. Junot (bestattet auf dem Würzburger Hauptfriedhof)
  • Emilie Henriette Luise Schiller, verh. von Gleichen-Rußwurm (1804-1872)

Eng befreundet war Charlotte von Lengefeld mit ihrer Patin Charlotte von Stein, der Geliebten von Johann Wolfgang von Goethe.

Im Herbst 1825 besuchte Charlotte von Lengefeld ihren Sohn Ernst in Bonn, wo sie sich einer Operation gegen den grauen Star unterzog. Am 9. Juli 1826 erlitt sie einen tödlichen Nervenschlag. Zwei Tage später wurde sie auf dem Alten Friedhof in Bonn bestattet.

Charlotte von Lengefeld galt später immer als die perfekte Hausfrau und Mutter, aber auch als langweilig und stumpfsinnig. Dabei zeigt ihr Briefwechsel mit Schiller, welch tiefsinnige Frau sie war. Schiller schrieb Goethe von dem künstlerischen Talent seiner Ehefrau, und dieser war ebenfalls ein guter Freund Charlottens.


Literatur

  • Jörg Aufenanger: Schiller und die zwei Schwestern. Dtv, München 2005, ISBN 3-423-24446-1
  • Eva Gesine Baur: „Mein Geschöpf musst du sein“. Das Leben der Charlotte Schiller. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek 2006, ISBN 3-499-24160-9
  • Emilie von Gleichen-Rußwurm (Hrsg.): Schiller und Lotte. 1788, 1789. Cotta, Stuttgart 1856 (Digitalisat)
  • Kirsten Jüngling, Brigitte Roßbeck: Schillers Doppelliebe. Propyläen, Berlin 2005, ISBN 3-549-07207-4 (Taschenbuchausgabe: List, Berlin 2006, ISBN 3-548-60650-4)


Weblinks

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Gedankenstopp


Der Gedankenstopp ist eine Technik, die meist in der Verhaltenstherapie angewendet wird. Nach Aaron T. Beck leiden Patienten häufig unter einem Strom automatischer Gedanken. Ist dieser Strom wegen dysfunktionaler Annahmen und den sich daraus in Kombination mit kognitiven Verzerrungen ergebenden falschen Schlüssen negativ, führt dies beispielsweise zur Aufrechterhaltung und Mitentstehung der kognitiven Triade.


Vorgehensweise

Die Patienten werden angewiesen, sich die unerwünschten Gedanken bewusst vorzustellen (meist in Gedanken vorsprechen), ihnen gewissermaßen freien Lauf zu lassen. Nun ruft der Therapeut sehr laut „Stopp!“ Dieser Einwurf sollte für den Patienten sehr unerwartet kommen und zu einer Schreckreaktion führen.

Dann wird der Patient gefragt, was sich ereignet hat. Üblicherweise gibt er dann an, dass er den Gedanken nicht mehr weiterdenken konnte, als der Therapeut Stopp rief. Dieses Erlebnis sollte nun vom Patient sorgfältig verinnerlicht werden.


Literatur

Martin Hautzinger und Michael Linden: Verhaltenstherapiemanual. Berlin 2005: Springer (5. Aufl.).

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Verband der Arbeiterjugendvereine Deutschlands

Der Verband der Arbeiterjugendvereine Deutschlands war ein sozialdemokratischer Jugendverband zu Beginn der Weimarer Republik.

Er konnte sich mit der Revolution von 1918 gründen, da der § 17 des Reichsvereinsgesetztes von 1908, welcher die politische Organisierung von Jugendlichen verboten hatte, abgeschafft wurde. Der Verband knüpfte an die Organisierung der (sozialdemokratischen) Arbeiterjugend durch den Verband der jungen Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands (1904-1908) und durch die Zentralstelle für die arbeitende Jugend (1909-1918) an. Die Kriegsjahre 1914-1918 hatten, wie in der Sozialdemokratie, zur Aufspaltung der Arbeiterjugend geführt, die Kriegsoppostion hatte die Sozialistische Jugendinternationale gegründet, die sich teilweise dem Spartakusbund anschloss.

Der Verband der Arbeiterjugendvereine schloss politisch eng an die Sozialdemokratie an und hatte Anfang der 1920 Jahre über 70.000 Mitglieder. Im Herbst 1922 fusionierte der Verband mit der Sozialistischen Proletarierjugend (welche der USPD nahestand) zur Sozialistischen Arbeiter-Jugend (SAJ).

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Halina Bendkowski

Halina Bendkowski (* 1949 in Gliwice, Polen) ist eine Journalistin, Herausgeberin, Politikerin und Aktivistin der Feministinnen- und Lesbenszene. Sie lebt zusammen mit ihrer Lebenspartnerin US-amerikanischer Abstammung in Berlin und in New York City.

In den Jahren 1990–1991 gehört sie dem Abgeordnetenhaus von Berlin an (als Parteilose über die Liste von Bündnis 90/Die Grünen gewählt), trat aber aus ethischen Gründen zurück. Zeitweise war sie Bundessprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD) und ist Mitgründerin des “Weltfrauensicherheitsrates”. Halina Bendkowski ist die Begründerin des politisch-soziologischen Konzepts der Geschlechterdemokratie.


Bibliographie (Auswahl)

  • Halina Bendkowski, Irene Rotalsky: “Die alltägliche Wut: Gewalt, Pornografie, Feminismus”, Elefanten Press, Berlin 1987, ISBN 3-885-20242-5


Weblinks

  • Informationen zum Weltfrauensicherheitsrat in Gründung
  • Halina Bendkowski: “Das rosa Schaf und die schwarze Familie”

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Rabenschnabel

Der Rabenschnabel ist eine als Reiterwaffe konzipierte Schlagwaffe. Der Rabenschnabel besteht aus einem mindestens 50 cm langen Schaft mit einem Hammerkopf, der auf der einen Seite spitz und nach unten gebogen ist (Schnabelform). Verbreitet wurde diese Waffe ca. ab dem Jahr 1500 (Renaissance).
Der Streithammer war dem Schmiedehammer nachempfunden und musste (wie die Streitaxt bisweilen auch) wegen seiner Wuchtigkeit häufig beidhändig geführt werden.

Ihres Aussehens wegen wurde die spitze Variante des Streithammers Rabenschnabel genannt, die Waffe galt jedoch als unritterlich:
Mithilfe der Spitze konnte man die Rüstung des Gegners aufbrechen, und zu brutal waren die Folgen, wenn einer der Schläge traf.

Trotzdem, beziehungsweise gerade deshalb, war der Rabenschnabel bei jungen Rittern eine beliebte Waffe.


Siehe auch

  • Rabenschnabel-Kalender


Weblinks

  • Zur Geschichte und dem Gebrauch von Kriegshämmern und Rabenschnäbel (engl.) mit vielen Abb.

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Liselotte von der Pfalz

Elisabeth Charlotte von der Pfalz (Liselotte – fälschlich auch „Lieselotte“ – von der Pfalz), (* 27. Mai 1652 in Heidelberg; † 8. Dezember 1722 in Saint-Cloud bei Paris) war Herzogin von Orléans und Schwägerin von König Ludwig XIV. von Frankreich.


Leben in Deutschland

Elisabeth Charlotte wurde am 27. Mai 1652 in Heidelberg geboren. Sie wurde nur Liselotte genannt. Ihre Eltern waren Kurfürst Karl I. Ludwig von der Pfalz (der Sohn des „Winterkönigs“) und Charlotte von Hessen-Kassel. Liselotte war bei ihrer Geburt ein schmächtiges Kind, das per Nottaufe die Namen ihrer Großmutter Elisabeth Stuart und ihrer Mutter Charlotte erhalten hatte. Liselotte wurde im protestantischen Glauben erzogen, trat später aber aus dynastischen Gründen vor der Heirat zum katholischen Glauben über. Sie blieb dem Protestantismus Zeit ihres Lebens emotional, wenn auch kritisch, verbunden.

1658 trennte sich Kurfürst Karl Ludwig gegen deren Willen von Liselottes Mutter und ehelichte seine Hofdame Freiin Marie Luise von Degenfeld zur linken Hand (sogenannte morganatische Ehe) und ernannte sie 1667 zur Raugräfin. Marie Luise wurde damit Liselottes Stiefmutter. Charlotte von Hessen-Kassel hatte das Schloss von Heidelberg verlassen müssen, lebte aber weiter in der Stadt. Um der Mutter die Tochter zu entziehen, schickte der Kurfürst Liselotte im Alter von 6 Jahren an den Hof von Hannover, wo seine Schwester Sophie als Ehefrau des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg lebte. Die beiden wurden für mehrere Jahre ihre „Pflegeeltern“. Liselotte lernte auch ihre Großmutter Elisabeth Stuart kennen, die ehemalige „Winterkönigin“ von Böhmen, die im Exil in Den Haag lebte und die kleine Prinzessin über alles liebte.

1663 gewährte der Kurfürst Liselottes Mutter Charlotte eine angemessene Entschädigung, die daraufhin die Heidelberger Residenz verließ. Gleich darauf holte der Kurfürst seine Tochter, die er gern das „Bärenkatzchenaffengesicht“ nannte, mit 11 Jahren zurück nach Heidelberg an den Hof. Hier erhielt sie eine damals für Fürstenhäuser übliche höfische Mädchen-Erziehung. Das umfasste Reisen besonders im Herrschaftsgebiet ebenso wie Sprachen, schöne Künste. Nadelarbeit, Singen, Etikette, Tanz oder Genealogie.


Leben in Frankreich

Liselotte wurde 1671 aus politischen Gründen mit dem Herzog Philipp I. von Orléans verheiratet. Am französischen Hofe war sie bald nach ihrer Hochzeit recht isoliert, Gründe dafür waren die offene Homosexualität ihres Mannes, der mit ihr - wie mit seiner ersten Frau Henrietta Anne Stuart - zwar mehrere Nachkommen zeugte, ansonsten aber ein weitgehend eigenständiges, von seinen Günstlingen beeinflusstes Leben im Palais Royal führte. Zudem erkannte sie die gesellschaftliche Stellung der Madame Maintenon, der letzten bedeutenden Mätresse und letztlich heimlichen Ehefrau Ludwig XIV. nicht an, was dazu führte, dass diese die einstmals guten Kontakte zum König unterband.

Als die Wittelsbacher Linie Pfalz-Simmern 1685 mit dem Tode von Liselottes Bruder, dem Kurfürsten Karl von der Pfalz, erlosch, erhob Liselottes Schwager Ludwig XIV. entgegen dem Erbschaftsvertrag Anspruch auf die Kurpfalz und begann den Pfälzischen Erbfolgekrieg u. a. mit der Zerstörung des Schlosses in Heidelberg. Liselotte litt sehr unter den Verwüstungen, die in ihrer Heimat in ihrem Namen vorgenommen wurden, von den geplünderten Schätzen erhielt sie zudem nichts. Ihr Mann, Philipp I. von Orléans, verteilte sie großzügig an seine Günstlinge.

Nach dem Tod von Ludwig XIV. wurde ihr Sohn Philipp von Orléans – ihr Mann starb 1701 vor Ludwig – statt des noch unmündigen Königs Ludwig XV. Regent von Frankreich. Damit wurde Liselotte wieder die erste Dame des Staates. Dieses war sie schon einmal vom Tod der Maria Anna von Bayern am 20. April 1690, der Frau des großen Dauphin Ludwig, bis zur Hochzeit des Dauphin Ludwig (Herzog von Burgund) mit Maria Adelaide von Savoyen am 7. Dezember 1697 gewesen.

Auf die Kinder Liselottes mit Philipp geht in männlicher Linie das Haus Orléans zurück, das mit Louis-Philippe, dem so genannten “Bürgerkönig”, im Jahre 1830 auf den französischen Thron kam.


Briefe

Eine besondere Bedeutung für die deutsche Literatur haben Liselottes zahlreiche Briefe. Insgesamt soll sie geschätzte 60.000 Briefe, davon 2/3 in deutsch und 1/3 in französisch verfasst haben, von denen etwa ein Zehntel erhalten ist. Die Briefe enthalten plastische Schilderungen des Hoflebens und faszinieren durch ihre sprachliche Frische. Die meisten davon schrieb sie an ihre Tante Sophie, die Kurfürstin von Hannover, und ihre Halbschwester, die Raugräfin Luise zu Pfalz (1661-1733); aber auch mit Leibniz korrespondierte sie.


Nachkommen

  • Alexander Louis von Orléans (1673-1676)
  • Philipp II. von Orléans (1674-1723)
  • Elisabeth Charlotte (1676-1744) - verheiratet mit Leopold von Lothringen, Schwiegervater der Maria Theresia von Habsburg (* 13. Mai 1717; † 29. November 1780),


Zitate

  • Wo der Teufel nicht hingelangt, schickt er eine alte Frau - Liselotte über Madame Maintenon
  • Sie ist nur eine alte Zott, eine Hexe und eine Rompopel - Liselotte über Madame Maintenon
  • Das macht mir das Herz bluten, und man nimmt mir es noch hoch vor Übel, dass ich traurig drüber bin - Liselotte über die Verwüstung der Pfalz durch die Franzosen
  • Weihnacht ist ein großes Fest, das der Teufel feiern lässt.
  • Madame sein ist ein ellendes Handwerck.


Literatur

  • Briefe der Liselotte von der Pfalz. Hrsg. und eingeleitet von Helmuth Kiesel. 8. Aufl. Frankfurt am Main: Insel-Verlag 1995. (Insel-Taschenbuch. 428) ISBN 3-458-32128-4
  • Liselotte von der Pfalz. Ihre Briefe. Gelesen von Christa Berndt. Hrsg. von Hans Pleschinski. München: Kunstmann 2004. (Laufzeit ca. 70 Min.) ISBN 3-88897-371-6
  • Dirk Van der Cruysse: Madame sein ist ein ellendes Handwerck. Liselotte von der Pfalz. Eine deutsche Prinzessin am Hof des Sonnenkönigs. Aus dem Französ. von Inge Leipold. Ungekürzte Taschenbuchausg., 7. Aufl. München [u. a.]: Piper 2001. (Serie Piper ; 2141) ISBN 3-492-22141-6
  • Madame Elisabeth Charlotte von der Pfalz, Duchesse d’Orléans: Die Briefe der Liselotte. München 1979
  • Thea Leitner: Skandal bei Hofe. Piper 2004
  • Liselotte von der Pfalz Briefe. Hrsg. Annedore Haberl, Carl Hanser Verlag 1996
  • Die Briefe der Liselotte von der Pfalz, Herzogin von Orleans. Hrsg.C.Künzel, Langewiesche-Brandt, Ebenhausen bei München 1912


Verfilmung

  • 1966: Liselotte von der Pfalz – Regie: Kurt Hoffmann
Darsteller
  • Heidelinde Weis: Liselotte von der Pfalz
  • Harald Leipnitz: Herzog von Orléans
  • Karin Hübner: Prinzessin Palatine
  • Hans Caninenberg: König Ludwig XIV
  • Erwin Linder: Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz
  • Gunnar Möller: Herzog von Kurland
  • Robert Dietl: Lorraine
  • Joachim Teege: Abbé
  • Else Quecke: Frau von Bienenfeld
  • Karla Chadimová: Paulete


Siehe auch

  • 1932 Gleichnamiges Singspiel (Liselott’ von der Pfalz oder Liselott) von Richard Keßler, Musik von Eduard Künneke. Aufgeführt in Heidelberg 2004/2005.


Weblinks

  • http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~jv8/vlgk/ressourcen/7_personen/7_4_Liselotte.htm
  • FemBiographie: Liselotte von der Pfalz

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Apotheker ohne Grenzen

Apotheker ohne Grenzen (französisch Pharmaciens sans frontières) sind eine Hilfsorganisation die in den 80er Jahren in Frankreich nach dem Vorbild der Ärzte ohne Grenzen gegründet wurde. Nachdem in mehreren anderen Ländern das Vorbild aus Frankreich befolgt wird und nationale Organisation gegründet werden, wird der Dachverband Pharmaciens sans frontières Comité International (PSF CI) installiert, die nicht nur die Operationen der Nationalverbände koordiniert, sondern auch eigentätig Projekte durchführt.

Der Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. wurde im Jahre 2000 gegründet und hat momentan über 600 Mitglieder. Die Ziele der Organisation sind, Menschen in Not mit Medikamenten, Verbandmaterial und medizinischen Geräten zu versorgen, Unterstützung beim Aufbau von medizinischen Infrastrukturen in Krisenregionen zu leisten, sowie Förderung eines sachgerechten Umgangs mit Medikamenten.
Zur Zeit sind die Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. in Argentinien, Burkina Faso, Mexiko, Republik Moldau, Sri Lanka und in Tadschikistan tätig.


Weblinks

  • Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V.
  • Pharmaciens sans frontières Comité International (französisch/englisch)

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An Other Cup

An Other Cup ist ein Musikalbum von Yusuf Islam, der früher bekannt war als „Cat Stevens“. Es ist sein erstes Pop-Album seit dem vor 28 Jahren erschienenem Back to Earth.

Das Stück Heaven/Where True Love Goes wurde als e-Single ausgekoppelt. An Other Cup ist in Deutschland am 10. November 2006 auf dem Atlantic Records erschienen.


Titel des Albums

In einem Interview mit der FAZ antwortete Yusuf Islam auf die Frage nach dem Titel des Albums mit „Eine kleine grammatische Schrulle. Ich wollte, daß man versteht, daß diese Platte wirklich an other cup ist. Nicht bloß eine andere Tasse, sondern: Eine. Andere. Tasse. […] Die Tasse ist auch auf dem Cover von „Tea for the Tillerman“ von 1970 zu finden, meinem berühmtesten Album, und dieser kleine Zwischenraum soll zeigen, daß etwas passiert ist seither. Daß wir in einer anderen Welt leben. Diese CD ist ein neuer Schritt, manche halten es für einen sehr mutigen Schritt. Ich baue eine Brücke und versuche, darauf zu gehen. Viele Leute fürchten sich davor, diese Brücke zu betreten.“Um zu sein, mußt du aufgeben, was du bist, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12. November 2006, [1]

Im Folgenden bezeichnet er das Symbol der Kaffeetasse als Verweis „auf die verborgenen Schätze der islamischen Zivilisation. Kaffeehäuser, die Cafés, die wir heute an jeder Ecke sehen, sind eine Erfindung von Muslimen. Es gab sie schon im 15. Jahrhundert in Istanbul und noch früher im Jemen. So wird die Tasse zu einem Symbol dessen, was wir miteinander teilen.“


Titelliste

  1. Midday (Avoid City After Dark) – 4:25
  2. Heaven/Where True Love Goes – 4:50
  3. Maybe There’s a World – 3:07
  4. One Day at a Time – 4:54
  5. When Butterflies Leave – 0:41
  6. In the End – 4:02
  7. Don’t Let Me Be Misunderstood – 3:23
  8. I Think I See the Light – 5:34
  9. Whispers from a Spiritual Garden – 2:05
  10. The Beloved – 4:52
  11. Greenfields, Golden Sands – 3:28
  12. There is Peace (UK/limited Edition Bonus Track)


Vermarktung und Erfolge

Am 9. Dezember 2006 stellte Yusuf Islam das Album bei Wetten, dass..? vor. An Other Cup stieg auf Platz 2 der deutschen Albumcharts ein und war insgesamt 29 Wochen vertreten.http://www.musicline.de/de/chartverfolgung_summary/title/Yusuf+%28Cat+Stevens%29/An+Other+Cup/longplay


Weblinks

  • Welt.de: Cat Stevens wird noch einmal wiedergeboren


Quellen