Christuskirche (Tønder)

Die Christuskirche in Tönder (1592) liegt etwas im Abseits. Von See her war ihr Turm zu erkennen (48 m hoch), einziges Überbleibsel der Vorläuferkirche St. Nikolei. Schöne Chorschranke (1623) mit Bibelmotiven eines einheimischen Malers. Kanzel und Gestühl aus dem 16. Jh. In die Altartafel (1695) ließ der Stifter das Bild seiner verstorbenen Tochter einarbeiten.


Weblinks

  • Geschichte der Kirche (dänisch)

Tonder

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Charlotte Amalie von Hessen-Barchfeld

thumb|Charlotte Amalie
Charlotte Amalie (* 10/11. August 1730 in Philippsthal; † 7. September 1801 in Meiningen) war Herzogin von Sachsen-Meiningen.


Leben

Charlotte Amalie war eine Tochter des Landgrafen Karl I. von Hessen-Philippsthal und seiner Gemahlin Christine Prinzessin von Sachsen-Eisenach. 1750 wurde sie 20jährig mit dem 43 Jahre älteren Herzog Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen verheiratet, dem sie in der verbleibenden Zeitspanne seines Lebens noch 8 Kinder schenkte.

1763 übernimmt sie, als Vormund ihrer Söhne, die Regentschaft im Herzogtum, das finanziell und wirtschaftlich völlig ruiniert war. Mit straffen Reformen und Sparmaßnahmen, wirtschaftlichem Wiederaufbau und Förderung des geistigen Lebens, gilt sie als “Retterin des Herzogtums”. Mit einem ausgeklügelten Spar- und Analysesystem bei den höfischen Finanzen machte sie selbst Kaiser Joseph II. auf sich aufmerksam, der sie zur Direktorin der Debitkommission für das noch hoffnungsloser verschuldete Herzogtum Sachsen-Hildburghausen bestellte.

Beliebt und volksverbunden wie sie war, wurde sie nicht in der Fürstengruft, sondern nach ihrem Wunsch auf dem städtischen Friedhof begraben.


Nachkommen

  • Charlotte Amalie (1751-1827), verheiratet mit Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha
  • Luise (1752-1805), verheiratet mit Landgraf Adolf von Hessen-Barchfeld
  • Karl Wilhelm August (1754-1782)
  • Georg I. von Sachsen-Meiningen, regierender Herzog (1761-1803)
  • Amalie (1762-1798), verheiratet mit Heinrich Karl Erdmann Fürst zu Carolath-Beuthen

Sachsen-Meiningen, Charlotte Amalie

Sachsen-Meiningen, Charlotte Amalie
Sachsen-Meiningen, Charlotte Amalie

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  • Kaiserkreuz (Kleinenglis)

    thumb|Kaiserkreuz Kleinenglis

    Das Kaiserkreuz von Kleinenglis ist ein gotisches Denkmal von nationalgeschichtlicher Bedeutung im Borkener Stadtteil Kleinenglis.

    Das 2,10 m hohe Kunstwerk aus Sandstein wurde im 15. Jahrhundert von einem anonymen Bildhauer zum Gedenken an den hier am 5. Juni 1400 von Graf Heinrich VII. von Waldeck, Friedrich von Hertingshausen und Konrad (Kunzmann) von Falkenberg ermordeten Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüneburg errichtet.

    Herzog Friedrich war von der Mehrheit der Kurfürsten auf dem Fürstentag in Frankfurt am 22. Mai 1400 zum Gegenkönig von Wenzel von Luxemburg gewählt worden, aber der Erzbischof von Mainz, Johann II. von Nassau, und die beiden anderen kirchlichen Kurfürsten erkannten die Wahl nicht an, so dass die Parteien im Unfrieden aus Frankfurt abreisten. Friedrich wurde auf seiner Heimreise am 5. Juni 1400 bei Fritzlar, in der Nähe des heutigen Dorfes Kleinenglis, vom Grafen Heinrich von Waldeck und seinen Kumpanen ermordet. Wenzel durfte seine Krone bis zum 20. August 1400 behalten, ehe er dann doch abgesetzt und durch Ruprecht, den den rheinischen Erzbischöfen genehmeren Pfalzgrafen bei Rhein, ersetzt wurde.

    Die aus gotischen Minuskeln bestehende Inschrift des Kreuzes ist trotz zahlreicher Versuche bis zum heutigen Tag nicht zweifelsfrei gedeutet. Möglicherweise handelt es sich um eine Geheimschrift.


    Weblink

    • Geschichte des Kaiserkreuzes
    • Kaiserkreuz von Kleinenglis

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Signatur (Satz)

Im Bleisatz hat jeder Bleibuchstabe eine Signatur oder Kerbe (Kerbchen). Diese Kerbe ist bei einem Schriftschnitt in derselben Schriftgröße immer an derselben Position.

Die Signatur dient dem Schriftsetzer zur Erkennung des richtigen Setzens im Winkelhaken. Liegen alle Signaturen der einzelnen Lettern auf einer fortlaufenden parallelen Achse, so sind alle Buchstaben korrekt, also seitenverkehrt, gesetzt worden und der Satz kann auf das Satzschiff geschoben und mit Kolumnenschnur abgebunden werden.

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  • The Riffs – Die Gewalt sind wir

    Der Film The Riffs – Die Gewalt sind wir (Englischer Titel The Bronx Warriors) ist ein sogenannter Streetfighter oder Bandenfilm, der das gewaltätige Auflehnen von Jugendlichen in einer Zukunftsvision vom New York des Jahres 1990 zeigt. Entstanden ist der Film Anfang der 80er Jahre, als die Kriminalitätsrate in den USA rapide anstieg.


    Handlung

    Ann, die mit der Vollendung ihres 18. Lebensjahres die Manhattan Cooperation von ihrem Vater erben soll hat genug von dem verlogenen Leben in der High Society. Sie sucht Zuflucht in der Bronx, beim Anführer der Riffs, Trash. Ihr Vater setzt alles daran, seine Tochter nach Manhattan zurück zu bringen. Dafür nimmt er sich den brutalen Cop Hammer zu Hilfe. Dieser sorgt durch einige Attentate für Krieg unter den rivalisierden Banden in den Bronx. In einem Endkampf werden viele Bandenmitglieder ausgelöscht und auch Hammer überlebt diese Apokalypse nicht.


    Weblinks

    Riffs – Die Gewalt sind wir, The
    Riffs – Die Gewalt sind wir, The
    Riffs – Die Gewalt sind wir, The
    Riffs – Die Gewalt sind wir, The
    Riffs – Die Gewalt sind wir, The

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Remington-Schreibmaschine

Die US-Firma E. Remington & Sons, eigentlich eine Waffenfabrik, brachte 1873 die erste kommerziell nutzbare Schreibmaschine auf den Markt. 1925 produzierte sie die erste elektrischen Schreibmaschine.

Die erste in großer Serie hergestellte Schreibmaschine war die Remington Nr. 1, die 1874 unter der Leitung von Christopher Latham Sholes entwickelt worden war. In sie waren die Erfahrungen von beinahe dreißig Vorgängermodellen eingeflossen. Die Remington Nr. 1 hatte 44 Tasten und konnte nur Großbuchstaben schreiben. Über ein Fußpedal erfolgte der Rückzug. Die Remington Nr. 2 erschien 1878 und konnte zwischen Groß- und Kleinbuchstaben umgeschaltet werden und das Farbband selbständig transportieren. Außerdem hatte sie bereits die QWERTY-Tastatur.

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Charlotte von Hessen-Kassel

Charlotte von Hessen-Kassel, Kurfürstin von der Pfalz, (* 20. November 1627 in Kassel; † 16. März 1686 in Heidelberg) war die Gemahlin des Kurfürsten Karl Ludwig und Mutter der Liselotte von der Pfalz.

Ihre Eltern waren Wilhelm V. von Hessen-Kassel und Amalie Elisabeth von Hanau-Münzenberg.


Leben

Charlotte von Hessen-Kassel führte eine unglückliche Ehe mit Karl Ludwig, die dazu führte, dass die gemeinsame Tochter Liselotte zu ihrer Tante Sophie von der Pfalz nach Hannover geschickt wurde und dass sich Karl Ludwig eine Geliebte, Luise von Degenfeld, nahm.

Wegen dieser Verbindung kam es zum Eklat, der dazu führte, dass sich Karl Ludwig wegen ihren “ungehorsamen, halsstarrigen, verdrießlichen und widerspenstigen” Verhaltens scheiden ließ und Luise von Degenfeld heiratete.


Persönlichkeit

Charlotte von Hessen-Kassel galt als unerträglich launisch. Sophie von der Pfalz schreibt im Jahr 1686 über die Vorbereitungen zu Charlottens Beerdigung:

Das war das einzige Mal, daß man sie ankleidete, ohne daß sie die Leute angefahren oder geschlagen hätte.

Sophie erzählt in ihren Memoiren anschaulich von den Auseinandersetzungen am kurfürstlichen Hof:

Denn, indem sie das Kabinett der Degenfeld durchstöberte, fand sie nicht nur alle die Liebesbriefchen des Kurfürsten, sondern auch all die Schmucksachen, die er ihr geschenkt hatte. Das versetzte sie in eine Wut und sie ließ mich und meine Schwester rufen. Die Degenfeld hatte ihrerseits den Kurfürsten benachrichtigen lassen, und als wir eintrafen, erblickten wir einen ganz außergewöhnlichen Auftritt. Der Kurfürst stand vor seiner Geliebten, um die Schläge abzuwehren, die sie von seiner Gemahlin hätte bekommen können, die Kurfürstin ging im Zimmer hin und her und hatte alle Schmucksachen der Degenfeld in den Händen. Voll Zorn kam sie auf uns zu und schrie: Prinzessinnen, schaut her, das alles ist der Lohn der Hure, das alles ist nicht für mich bestimmt. Als der Kurfürst ihr sagte, sie solle die Juwelen derjenigen, der sie gehörten, zurückgeben, warf sie alles durchs Zimmer und kreischte: Wenn sie mir nicht gehören sollen, nun dann sind sie da, und da, und hier!

Zitiert nach W. von Moers-Messmer: Heidelberg und seine Kurfürsten.

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Präpositionalphrase

Eine Präpositionalphrase, abgekürzt PP, ist in der Linguistik eine Phrase bestehend aus einer Präposition und einer Nominalphrase. PPs sind ihrerseits Bestandteile von Verbalphrasen (VP) und Nominalphrasen (NP).

Beispiele:

  • über eine langsame Schnecke hinweg
  • hinter dem großen Schrank

Links

  • Einkaufen: Schmucksachen Knste: Fertigkeiten: Schmucksachen (219); Geschft: Verbrauchsgter und Dienstleistungen: Schmucksachen (721); Geschft: Verbrauchsgter und Dienstleistungen:
  • Juwelierwaren, Falschjuwelen, Edelsteine : Schmucksachen : Waren Juwelierwaren, Falschjuwelen, Edelsteine, Russland. Die hergestellten und verkauften Waren. Verkauf waren Juwelierwaren, Falschjuwelen, Edelsteine,
  • Edelsteine und falsche Edelsteine : Schmucksachen : Waren Edelsteine und falsche Edelsteine, Kasachstan. Die hergestellten und verkauften Waren. Verkauf waren Edelsteine und falsche Edelsteine, Schmucksachen.
  • Königsbrunner Heide

    thumb|Blüten der Sumpf-Siegwurz
    Die Königsbrunner Heide ist eine Schotterheidefläche auf Augsburger Stadtgebiet. Sie wird begrenzt durch den Alten Floßgraben im Osten, die Verbindungsstraße Königsbrunn-Mering im Süden, die Königsbrunner Ostumgehung im Westen sowie Ausläufer der Meringer Au im Nordwesten. Besonders bekannt ist sie durch die einzigartige Massenblüte der Sumpf-Siegwurz (Gladiolus palustris) im Juli.


    Heidefläche

    Die Königsbrunner Heide ist ein Areal auf dem Schottergrund des ehemaligen Flussbereiches des Lechs. Die Schottermassen wurden durch den Lechgletscher und den Fluss Lech selbst herangeschoben. Die Heide liegt heute abseits des Lechs, der an dieser Stelle vor ca. 2000 Jahren floss und sich im Laufe der Zeit in östliche Richtung verlagerte. Die Heide war noch vor 150 Jahren Bestandteil der riesigen Lechtalheiden ein großes Areal zusammenhängender Trockenrasen. Die heute erhaltenen Restflächen nehmen nur noch 1% der Ursprungsgebiete ein. Die Königsbrunner Heide teilt sich durch ein Nadelwaldgehölz in zwei Flächen auf. Die westlich gelegene Hasenheide ist eine wertvolle Glatthaferwiese, während es sich bei der Königsbrunner Kernheide um eine Trockenrasenfläche mit Hang zum Halb-Trockenrasen handelt. Als Orchideenhabitat und botanische Schatzkammer ist das Gebiet in botanischen Kreisen bekannt geworden. Zum Schutz von Flora und Fauna wurde das Wegenetz deutlich verkleinert. So sollen Trittschäden und Störungen vermieden werden.

    Siehe auch: Lechtalheiden


    Weblinks

    • Lechheiden


    Literatur

      • Fritz Hiemeyer: Königsbrunner und Kissinger Heide, Juwelen vor den Toren Augsburgs, Wißner-Verlag Augsburg, ISBN 978-3-89639-335-7

    Konigsbrunner Heide
    Konigsbrunner Heide
    Konigsbrunner Heide

    Links

Provenienzprinzip

Das Provenienzprinzip bildet die Grundlage für die Gliederung und Analyse von Archiv- und/oder Bibliotheksgut nach den Entstehungszusammenhängen, insbesondere ist es die Ordnung nach der Herkunft.

Das Prinzip, die Archivalien nach ihrer Provenienz (= Herkunft) aus einer Organisation (zum Beispiel einer Behörde als Registraturbildner) zu Beständen zusammenzufassen, hat sich erst im 19. Jahrhundert im Archivwesen stärker verbreitet und letztlich in den meisten Archiven Mitteleuropas durchgesetzt, während im Bibliothekswesen das Pertinenzprinzip, das heißt die Gliederung nach Betreffen (meistens Sachverhalten, Territorien oder Personen), eine sehr lange Tradition hat.

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