Jacques de Lajoue

Jacques de Lajoue der Jüngere, auch de Lajoüe ou de La Joue II. (* 1686 in Paris; † 1761 in Paris) war ein französischer Kunstmaler und Dekorateur, der dem Rokokostil zuzuordnen ist.

Der von François Boucher (1703-1770) beeinflusste Künstler schuf hauptsächlich Ornamente und Architekturmotive. Er wurde im Jahr 1721 in die Académie royale de peinture et de sculpture aufgenommen und gab 1740 eine Sammlung von Stichen mit dekorativen Rokokomotiven mit dem Titel “Paysages und Perspectives” (Landschaften und Perspektiven) heraus.


Werksauswahl

  • 1737: “La famille de l’artiste”, Paris, Musée du Louvre
  • 1737: “Paysage composé : la rivière”, Paris, Musée du Louvre


Literatur

  • Marianne Roland Michel : “Lajoüe et l’art rocaille”, 1984, Arthéna


Weblinks

  • Jaques de la Joue: “Allegorie des Winters”, Sopraporte, New York, Metropolitain Museum of Art
  • Jacques de Lajoues Werke im Louvre
  • Jacques de Lajoues Werke in der Frick Collection

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Julia

Julia (lat. Iulia) ist ein weiblicher Vorname.


Herkunft und Bedeutung

Er bedeutet „aus dem Geschlecht der Julier“ und bezeichnete ursprünglich die weiblichen Mitglieder der römischen gens Iulia. Der Name Julia und Ableitungen wie Juliet(te) oder Hülya werden in zahlreichen Sprachen verwendet.

Lateinisch: „vom (altrömischen) Geschlecht der Julier“ (abgeleitet von Iulus, dem Enkel der Göttin Venus)

Beliebt wurde der Name als Vorname durch Shakespeares Romeo und Julia.


Namenstage

  • 12. April
  • 22. Mai
  • 16. September
  • 28. Dezember


Varianten

  • Iliane
  • Hülya
  • Jillian
  • Juliana
  • Juliane
  • Julica
  • Julie
  • Julienne
  • Juliet
  • Juliette
  • Julika
  • Julischka
  • Julka
  • Julla
  • Liane
  • Liana
  • Uljana
  • Julija
  • Giulia
  • Giuliana
  • Jule


Namensträgerinnen in der Antike

  • Iulia, Tante Caesars und Ehefrau des Marius
  • Iulia, Cousine Caesars, Ehefrau des Marcus Antonius Creticus und Mutter des Marcus Antonius
  • Iulia, älteste Schwester Caesars
  • Iulia, Schwester Caesars, Ehefrau des Marcus Atius Balbus, Großmutter des Augustus und der Octavia
  • Iulia, Tochter Caesars und Ehefrau des Pompeius
  • Iulia, Tochter des Augustus und Ehefrau Agrippas und des Tiberius
  • Iulia, Enkelin des Augustus und Tochter Agrippas
  • Livia Iulia, Ehefrau des Claudius und Mutter des Britannicus
  • Iulia Agrippina, Ehefrau des Claudius und Mutter Neros
  • Iulia Drusilla, Schwester Caligulas
  • Iulia Livilla, Schwester Caligulas
  • Iulia Drusilla, Tochter Caligulas
  • Iulia, Tochter des Titus
  • Iulia Domna, zweite Ehefrau des Septimius Severus
  • Iulia Maesa, Großmutter Elagabals
  • Iulia Soaemias, Tochter Iulia Maesas und Mutter Elagabals
  • Iulia Mamaea, Tochter Iulia Maesas und Mutter des Severus Alexander
  • Flavia Julia Helena, Mutter Konstantins des Großen


Moderne Namensträgerinnen

  • Julia Fischer, deutsche Geigerin
  • Julia Jentsch, deutsche Schauspielerin
  • Julija Wsewolodowna Lermontowa, russische Chemikerin
  • Julia Margaret Cameron, britische Fotografin
  • Julia Migenes, US-amerikanische Sängerin
  • Julia Ormond, britische Schauspielerin
  • Julia Richter, deutsche Schauspielerin
  • Julia Roberts, US-amerikanische Schauspielerin
  • Julia Stemberger, österreichische Schauspielerin
  • Julia Stiles, US-amerikanische Schauspielerin
  • Julija Tymoschenko, ukrainische Politikerin
  • Julia von Hauke, Ahnherrin des Hauses Mountbatten
  • Julia Westlake, deutsche Fernsehmoderatorin


Personen mit Nachnamen Julia

  • Gaston Maurice Julia, französischer Mathematiker

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Rollenhebelschalter

Rollenhebelschalter sind Endschalter, deren Betätigungshebel mit einer Rolle versehen ist. Wird diese Rolle von einem Werkstück oder Maschinenteil angefahren, dreht sich im Schalter eine Nockenwelle, die die Kontakte betätigt. Durch die Rolle erreicht man eine längere Lebensdauer des Hebels und geringere Betätigungskräfte.

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Wenzel I. (Sachsen-Wittenberg)

Wenzel I., Herzog von Sachsen-Wittenberg (* um 1337; † 15. Mai 1388 in Celle) aus dem Geschlecht der Askanier regierte 1370-1388 und war Kurfürst des heiligen römischen Reiches sowie Fürst von Lüneburg. Er war der Sohn von Rudolf I. und dessen 3. Gemahlin Agnes von Lindow.


Leben

Wenzel war 1370 Nachfolger seines Bruders Rudolf II.. Er nahm 1376 als Kurfürst an der Wahl Wenzel des Faulen zum deutschen König teil und stand 1377 in der Altmark Kaiser Karl IV. nahe. In Reichsangelegenheiten war er wiederholt auf Seiten des Kaisers aktiv. Eine seinem Haus durch Karl IV. zugesagte Anwartschaft auf Braunschweig-Lüneburg konnte er im Lüneburger Erbfolgekrieg nicht durchsetzen, sie entglitt ihm mit der Schlacht von Winsen/Aller 1388 endgültig.

Mit dem Herzog von Brabant lag er im Streit wegen des Rechts, dem Kaiser das Reichsschwert vorantragen zu dürfen. Mit Anhalt, Magdeburg und Meißen schloss er Landfriedensbünde. Bei der Belagerung von Celle erhielt er die tödliche Wunde. Anderer Überlieferung zufolge, starb er am 18. August 1402 was jedoch auf einer Gräberverwechslung beruht.


Nachkommen

Am 23. Januar 1376 heiratete Wenzel Cäcilia von Carrara, Tochter von Franz von Carrara (* 29. September 1325 in Padua; gest. 6. Oktober 1393 in Monza) Graf von Padua.
Sie hatten folgende Kinder:

  • Rudolf III. Herzog von Sachsen-Wittenberg
  • Albrecht III. († 1422) Kurfürst von Sachsen
  • Anna von Sachsen († 1440) ∞ Friedrich von Braunschweig-Lüneburg
  • Margarete von Sachsen ∞ Bernhard Braunschweig-Lüneburg


Siehe auch

  • Askanier


Literatur

  • Lorenz Friedrich Beck: “Herrschaft und Territorium des Herzöge von Sachsen-Wittenberg (1212-1422)”, Potsdam 2000. ISBN 3-932981-63-4
  • “Die Askanier” von Heinrich Kühne 1999 im Drei Kastanien Verlag ISBN 3-933028-14-0
  • Geschichte der Sächsisch-Askanischen Kurfürsten von Georg Hirschfeld erschienen bei Julius Sittenfeld /Berlin 1884


Weblinks

  • http://www.genealogie-mittelalter.de/Wenzel Kurfürst von Sachsen Wittenberg

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Liste der Biografien/Bw



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Bw


Bwa

  • Bwanika, Abed, ugandischer Politiker

Biographien/Bw

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Hans Krollmann

Hans Krollmann (* 7. November 1929 in Werdau) ist ein deutscher Jurist und Politiker (SPD).


Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur begann Krollmann ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Münster, Köln und Hamburg, das er 1954 mit dem ersten und 1959 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abschloss. Anschließend arbeitete er im Verwaltungsdienst der Stadt Kassel.


Partei

Krollmann trat der SPD bei und war von 1987 bis 1989 SPD-Landesvorsitzender in Hessen. Er verzichtete zugunsten von Hans Eichel auf eine erneute Kandidatur für den Parteivorsitz.


Abgeordneter

Krollmann war von 1970 bis 1991 Mitglied des Hessischen Landtages und dort von 1972 bis 1973 sowie von 1987 bis 1988 Vorsitzender der SPD-Fraktion.


Öffentliche Ämter

Krollmann war von 1967 bis 1969 Stadtkämmerer in Kassel und von 1969 bis 1970 unter Johannes Strelitz Staatssekretär im hessischen Innenministerium. In den SPD-geführten Landesregierungen der Ministerpräsidenten Albert Osswald und Holger Börner amtierte er zunächst von 1973 bis 1974 als Staatsminister für Landwirtschaft und Umwelt, dann von 1974 bis 1984 als Kultusminister und von 1984 bis 1987 als Staatsminister der Finanzen. Daneben übernahm er von 1982 bis 1987 das Amt des Stellvertretenden Ministerpräsidenten.


Weblinks

Krollmann, Hans
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Sojus TM-28

Sojus TM-28 ist die Missionsbezeichnung für den Flug eines russischen Sojus-Raumschiffs zur russischen Raumstation Mir. Der 36. bemannte Besuch eines Raumschiffes bei der Raumstation Mir war der 28. Besuch eines Sojus-Raumschiffs und der 104. Flug im Sojusprogramm.


Besatzung


Startbesatzung

  • Gennadi Iwanowitsch Padalka (1. Flug), Kommandant
  • Sergei Wassiljewitsch Awdejew (3. Flug), Bordingenieur
  • Juri Michailowitsch Baturin (1. Flug), Forschungskosmonaut


Ersatzmannschaft

  • Sergej Wiktorowitsch Saljotin, Kommandant
  • Alexander Jurjewitsch Kaleri, Bordingenieur
  • Oleg Walerijewitsch Kotow, Forschungskosmonaut


Rückkehrbesatzung

  • Gennadi Iwanowitsch Padalka (3. Flug), Kommandant
  • Ivan Bella (1. Flug), (Slowakei)


Missionsüberblick


Siehe auch

  • Liste der Sojus-Missionen
  • Liste der bemannten Raumfahrtmissionen
  • Liste der Raumfahrer
  • Bemannte Raumfahrt


Weblinks

  • spacefacts.de
  • Sojus TM-28 (russisch)

Sojus TM-28

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Herzogtum Salzburg

Das Herzogtum Salzburg entstand 1803 durch den Reichsdeputationshauptschluss als Territorium des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation aus dem Erzstift Salzburg.

Das Erzstift wurde in ein weltliches Kurfürstentum umgewandelt und neben Eichstätt, Berchtesgaden und einem Teil von Passau Erzherzog Ferdinand von Österreich, dem Großherzog von Toskana, als Entschädigung für die von ihm abgetretene Toskana übergeben. Salzburg kam schon im Frieden zu Pressburg 1805 an Österreich, während der Kurfürst Ferdinand dafür durch das Großherzogtum Würzburg entschädigt wurde und Eichstätt und Passau an Bayern fielen. Durch den Wiener Frieden von 1809 wurde Salzburg französisch und kam 1810 an Bayern. Nach dem Pariser Frieden von 1814 kam es an Österreich zurück, mit Ausnahme eines Teils vom linken Salzachufer, dem Rupertiwinkel, der wie auch Berchtesgaden bei Bayern blieb. 1824 wurde das Erzbistum restituiert. Das Salzburger Land bildete unter dem Titel eines Herzogtums (mit Ausnahme einiger zu Tirol geschlagener Bezirke) den Salzachkreis des Landes Österreich ob der Enns, bis es 1849 zu einem selbständigen Kronland erhoben wurde. Aus ihm entstand 1918 das Bundesland Salzburg.

Salzburg

Salzburg

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A7 (Rakete)

Die A7 (Aggregat 7) war eine zwischen 1940 und 1943 in Peenemünde für die Marine entwickelte geflügelte Versuchsrakete, die als Vorstufe zur nicht mehr realisierten A9-Rakete geplant war. Ihr Aufbau entsprach der A5, sie hatte aber größere Leitwerksflossen (1,621 m²), um im Gleitflug größere Reichweiten zu erzielen.

Lediglich zwei antriebslose A7-Modelle wurden von Flugzeugen aus abgeworfen, um die Flugstabilität zu testen. Die fertige Rakete hätte einen Startschub von 15 kN erzeugen sollen und hätte eine Startmasse von 1.000 kg, einen Durchmesser von 0,38 m und eine Länge von 5,91 m gehabt.


Weblinks

  • http://www.astronautix.com/lvs/a7.htm

A07
A07

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Chanduy

Der Chanduy ist ein Fallwind (ähnlich dem Föhn), der in Guayaquil/Mexiko in der Trockenzeit insbesondere am Nachmittag auftritt. Seine Hauptzeit ist zwischen Juni und November.

Siehe auch: Winde und Windsysteme

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