Alexander (Pfalz-Zweibrücken)

Alexander von Pfalz-Zweibrücken der Hinkende (* 26. November 1462; † 1514) war ab dem Jahre 1489 Pfalzgraf und Herzog von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz. Das erste Jahr seiner Herrschaft musste er sich mit seinem später für geisteskrank erklärten Bruder Kaspar teilen. Sein Vater war Ludwig I. von Pfalz-Zweibrücken und seine Mutter Johanna von Croy. 1499 heiratete er Margareta von Hohenlohe-Waldenburg-Neuenstein


Wirken

Alexander versprach nach der erfolgreichen Rückkehr aus einem Kreuzzug eine Kirche zu errichten, was 1489 mit dem Bau der Zweibrücker Alexanderskirche auch einhielt.


Nachkommen aus der Ehe mit Margareta

  • Johanna von Pfalz-Zweibrücken (1499-1537), Pfalzgräfin von Pfalz-Zweibrücken, Nonne im St. Agnes Kloster in Trier
  • Ludwig II. von Pfalz-Zweibrücken (1502-1532), Pfalzgraf und Herzog von Pfalz-Zweibrücken
  • Georg von Pfalz-Zweibrücken (1503-1537), Domherr zu Trier
  • Margarete von Pfalz-Zweibrücken (1509-1522), Pfalzgräfin von Pfalz-Zweibrücken, Nonne im Zisterzienserinnenkloster Marienberg bei Boppard
  • Rupprecht von Pfalz-Veldenz (1506-1544), Pfalzgraf und Herzog von Pfalz-Veldenz
  • Katharina von Pfalz-Zweibrücken (1510-1542), Pfalzgräfin von Pfalz-Zweibrücken

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Lieselotte Schwarz

Lieselotte Schwarz (* 6. Oktober 1930 in Liegnitz/Schlesien, † 12. Juni 2003 in Wiesbaden) war eine deutsche Malerin und Bilderbuchillustratorin.

Schwarz studierte 1952 bis 1956 freie Grafik, Malerei und Typographie an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Von 1968 bis zu ihrem Tod lebte sie in Wiesbaden.


Auszeichnungen

  • 1960 - Silberne Medaille der Trienale Mailand für Musch, die kleine Katze
  • 1960 - Nominiert für den deutschen Jugendbuchpreis mit Leiermann dreht goldne Sterne
  • 1967 - “Eines der schönsten deutschen Bücher” Dornröschen
  • 1967 - Typomundus 20/2 für Dornröschen
  • 1970 - “Eines der fünfzig Bücher der Bundesrepublik Deutschland” für Der Rattenfänger
  • 1972 - “Eines der fünfzig Bücher der Bundesrepublik Deutschland” für Der Traummacher
  • 1973 - “Grand Prix” der Bienale Illustration Bratislava für Der Traummacher
  • 1974 - “Eines der fünfzig Bücher der Bundesrepublik Deutschland” für Zauber
  • 1987 - Bronze-Medaille des Börsenverein der deutschen Buchhändler Leipzig für Das Lächeln am Fuße der Leiter


Bilderbücher

  • 1959 - Leiermann dreht goldne Sterne
  • 1963 - Kinderreime
  • 1967 - Brüder Grimm: Dornröschen
  • 1970 - Der Rattenfänger
  • 1972 - Der Traummacher
  • 1974 - Zauber
  • 2000 - Ich
  • 2002 - Geraldine Elschner: Sternenkind


Weblinks

  • Homepage Lieselotte Schwarz
  • Sammlung Liselotte Schwarz im Bilderbuchmuseum Burg Wissem

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Wolfgang Georg Friedrich von der Pfalz

Wolfgang Georg Friedrich von Pfalz-Neuburg (* 5. Juni 1659 in Düsseldorf; † 4. Juni 1683 in Wiener Neustadt) war das fünfte Kind und der zweite Sohn des Pfälzer Kurfürsten Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg.

Da sein älterer Bruder Johann Wilhelm für die Nachfolge seines Vaters in allen weltlichen Ämtern vorgesehen war, wurde er für den geistlichen Stand bestimmt. Er wurde zum Weihbischof von Köln ernannt und war als Fürstbischof von Breslau vorgesehen. Allerdings starb er bereits vor der Wahl. Diesen Titel erhielt dann an seiner Stelle sein jüngerer Bruder Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg. Wolfgang Wilhelm war über seine Schwester Eleonore Magdalene Therese von der Pfalz der Schwager von Kaiser Leopold I. Ein weiterer Bruder war Karl III. Philipp der Kurfürst der Pfalz.

Er wurde in der Hofkirche in Neuburg an der Donau beigesetzt.


Quellen

  • Wikepedia Artikel über die Kurfürsten Johann Wilhelm, Karl III, Franz Ludwig von Pfalz Neuburg.
  • Hans und Marga Rall: Die Wittelsbacher in Lebensbildern, Graz/Wien/Köln 1986, Ausgabe Kreuzlingen 2000

Pfalz-Neuburg, Wolfgang Georg Friedrich von
Wolfgang Georg Friedrich von Pfalz-Neuburg
Pfalz-Neuburg, Wolfgang Georg Friedrich von
Pfalz-Neuburg, Wolfgang Georg Friedrich von
Pfalz-Neuburg, Wolfgang Georg Friedrich von
Pfalz-Neuburg, Wolfgang Georg Friedrich von

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Nachfassen

Nachfassen bezeichnet im Verkauf die Tätigkeit, einen potenziellen Kunden erneut, und zwar wenn möglich persönlich, anzusprechen, um einen begonnenen Verkaufsprozess weiterzuführen. In der Regel sind mehrere Kontakte zum Kunden nötig, bis dieser einem Vertragsabschluss zustimmen wird. Während dieses Zeitraums wird der potenzielle Kunde den Prozess in aller Regel nicht von sich aus fortsetzen, sondern erwarten, dass der Anbieter wieder auf ihn zukommt.

Der Kunde kann jedoch den Verkaufsprozess sehr leicht unterbrechen, indem er auf das Nachfassen des Verkäufers ausweichend reagiert, etwa mit der Feststellung, er habe jetzt keine Zeit, der Verkäufer solle sich später wieder melden. Bei nicht kaufwilligen Interessenten ist eine Nachfass-Aktion zudem immer eine Störung, was entsprechende Telefonate etc. unter erhöhtem Stress für beide Seite ablaufen lässt.

Die Erfolgsquoten bei Nachfass-Aktionen sind nicht sehr gut, viele der Verkaufsprozesse scheitern aus Verkäufersicht an dieser Stelle. Daher sind Nachfass-Aktionen bei Verkäufern unbeliebt. Sie sind jedoch notwendig, da nur so potenzielle Kunden zu einem Abschluss geführt werden können.

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Gammazismus

Unter Gammazismus (von griechisch γ = gamma) versteht man in der Logopädie oder Pädaudiologie eine spezielle Unterform einer Sprachentwicklungsverzögerung und zwar eine sogenannte Lautbildungsstörung. Hierbei wird der Laut /g/ nicht korrekt gebildet (Dyslalie) oder ganz durch einen anderen, (sprach)entwicklungsgeschichtlich älteren Laut ersetzt (Paralie), beispielsweise /d/ oder /b/. Ist der /g/-Laut der einzige betroffene Laut, kann seine fehlerhafte Aussprache bis zum Alter von etwa fünf Jahren akzeptiert werden. Liegen gleichzeitig weitere Lautbildungsstörungen vor, sollte eine Therapie entsprechend früher einsetzen.

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Liste der amtierenden deutschen Landesminister für Land- und Forstwirtschaft

Landesminister für Land- und Forstwirtschaft leiten das die Land- und Forstwirtschaft betreffende Landesministerium.


Augenblickliche Landesminister für Land- und Forstwirtschaft der deutschen Bundesländer

120px|thumb|right|Bundesrepublik Deutschland

Bundesland Name Amtsantritt Regierung <ref name=a>In den Bundesländern Berlin, Hamburg und Bremen heißt die Regierung “Senat”, in den restlichen Bundesländern “Kabinett”.</ref> Partei
Baden-Württemberg Peter Hauk 29. April 2005
14. Juni 2006
Oettinger I
Oettinger II
CDU
Bayern Josef Miller 6. Oktober 1998
14. Oktober 2003
Stoiber III
Stoiber IV
CSU
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen Wilhelm Dietzel 7. April 1999
5. April 2003
Koch I
Koch II
CDU
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen Hans-Heinrich Ehlen 4. März 2003 Wulff CDU
Nordrhein-Westfalen Eckhard Uhlenberg 24. Juni 2005 Rüttgers CDU
Rheinland-Pfalz Landwirtschaft:
Hendrik Hering
Forstwirtschaft:
Margit Conrad
18. Mai 2006

20. September 2001

Beck IV

Beck III
Beck IV

SPD
Saarland
Sachsen Stanislaw Tillich 11. November 2004 Milbradt II CDU
Sachsen-Anhalt Petra Wernicke 16. Mai 2002
24. April 2006
Böhmer I
Böhmer II
CDU
Schleswig-Holstein Christian von Boetticher 27. April 2005 Carstensen CDU
Thüringen Volker Sklenar 8. November 1990
5. Februar 1992
30. November 1994
1. Oktober 1999
5. Juni 2003
8. Juli 2004
Duchač
Vogel I
Vogel II
Vogel III
Althaus I
Althaus II
CDU

Momentan bekleiden also elf Personen das Amt eines Landeslandwirtschaftsministers, davon zwei Frauen und neun Männer. Neun Landesminister für Land- und Forstwirtschaft gehören der CDU/CSU an, zwei der SPD.

Längstamtierendster augenblicklicher Landesminister für Land- und Forstwirtschaft ist Volker Sklenar (CDU, 1990, Thüringen). “Jüngster” Amtsinhaber ist, gemessen an Amtsjahren, Eckhard Uhlenberg (CDU, 2005, Nordrhein-Westfalen).


Bemerkungen

<references/>

Land- und Forstwirtschaft

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Nervi

thumb|right|Der Anita Garbaldi Spazierweg bei Nervi im Januar 2005
Nervi ist ein Stadtteil im äußersten Osten der italienischen Hafenstadt Genua.

Neben einem kleinen Touristenhafen existiert entlang einer langen Seemauer ein Spazierweg,
der nach Anita Garibaldi benannt wurde.
In dem Film Palombella Rossa von Nanni Moretti sieht man den jungen Hauptdarsteller
auf diesem Weg entlanggehen.

In dem Stadtteil befinden sich drei Parks, die gemeinsam unter dem Namen Parchi di Nervi
bekannt sind. In zweien von ihnen findet in unregelmäßigen Abständen ein Ballett-Festival
statt.

Die direkt hinter dem Meer aufsteigenden Berge verleihen Nervi ein besonders angenehmes Klima,
es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass die Temperatur hier im Winter um zehn Grad über derjenigen
im Rest von Genua liegt.


Weblinks

  • Bilder des Hafens von Nervi

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Jacobus Sackmann

thumb|120px|Jacobus Sackmann in zeitgenössischer Darstellung
Jacobus Sackmann (* 13. Februar 1643 in Hannover (Calenberger Neustadt), † 23. Mai 1718 in Hannover-Limmer), eigentlich Jacobus Sackman, häufig auch Jobst Sackmann, war ein deutscher evangelischer Theologe, bekannt für seine plattdeutschen Predigten.


Leben

Als Sohn eines Fleischermeisters und Kirchenvorstehers in der Calenberger Neustadt bei Hannover geboren, besuchte Sackmann die Lateinschule und das Gymnasium Illustre in Bremen. Er studierte 1665-67 in Jena Theologie und wurde 1680 Pastor an der Nikolaikirche in Limmer, einem Dorf bei Hannover. Zum Kirchspiel gehörten auch Ahlem, Davenstedt und Velber. Berühmt wurde Sackmann durch seine im Calenberger Platt gehaltenen Predigten, deren Witz und Deftigkeit sogar in den hannoverschen Hofkreisen ruchbar wurden. Der Zeitgenosse Abraham a Santa Claras predigte wie sein Wiener Kollege mit “Volkes Stimme”, nahm also kein Blatt vor den Mund und übte Kritik sowohl an Missständen in Kirche und Staat als auch am Sittenverfall von einfachen und hochstehenden Leuten.
thumb|Der Jacobus-Sackman-Gedenkstein vor der Nikolaikirche
“Ich habe von hertzen gelacht über die schöne predigt vom dorfpfaff”, schreibt etwa die Kurfürstin Sophie am 17. August 1710 an ihre Nichte Liselotte von der Pfalz (”Euer Liebdgen”, E.L.) nach Paris; “mich wundert, daß E.L. nicht auch coriositet gehabt haben, den eloquenten pfaffen zu hören. Aber ich finde seine apostrophen ein wenig zu hart; man kann ihm wohl ein wenig verzeyen, aber gegen hertzog Anton Ulrich den respect zu fehlen, das verdinte härter straff alß gelt, darauff, deucht mir, hette man ihm die cantzel verbieten sollen …”

Heute erinnert ein Gedenkstein vor ’seiner’ Nikolaikirche in Limmer an diesen originellen Vertreter seiner Kirche. Dort ist übrigens auch die Originalschreibweise des Namens zu finden - mit einem “n”, da es den Doppelkonsonanten zu seinen Lebzeiten noch nicht gab.


Werke

  • Jobst Sackmann’s Plattdeutsche Predigten. Nebst Bericht über sein Leben und seine Zeit. Mit einer Zugabe von andern merkwürdigen Predigten, gehalten zu Anfang des vorigen Jahrhunderts. Celle 1878. Nachdruck: Hannover-Döhren: von Hirschheydt 1977. (Deutscher Volkshumor auf der Kanzel) ISBN 3-7777-0869-0
  • Unziemliche hoch- und niederdeutsche Predigten des Jacobus Sackman. Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Reimer Hansen. Breese im Bruche: Hansen 1982. (Breeser Blätter. 4)


Literatur

  • Hans-Werner Dannowski: Jacobus Sackmann und die Kurfürstin Sophie. In: Geschichten um Hannovers Kirchen. Studien, Bilder, Dokumente. [Hrsg.:] Hans Werner Dannowski und Waldemar R. Röhrbein. Hannover: Lutherhaus-Verlag 1983, S. 162-165. ISBN 3-87502-145-2
  • Helmut Zimmermann: Jacobus Sackmann. Porträt eines Calenberger Predigers. Hannover: Harenberg 1984. ISBN 3-89042-009-5
  • Reimer Hansen: Die Leichenpredigt auf Michael Wichmann, eine “echte” Predigt Jacobus Sackmanns? In: Hannoversche Geschichtsblätter. N.F. Bd. 38 (1984) S. 77-84.


Weblinks

  • Eintrag in Bautz, Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Sackmann, Jacobus
Sackmann, Jacobus
Sackmann, Jacobus
Sackmann, Jacobus
Sackmann, Jacobus

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Deklarativum

Deklarativa bzw. Deklarative Sprechakte sind Sprechakte, die sich in einem stark etablierten und institutionalisierten Rahmen bewegen. Es handelt sich dabei um eingebundene Sprechakte. Meist sind nur gewisse Personen dazu befugt, diese auszusprechen (z. B. „Hiermit erkläre ich euch zu Mann und Frau!“ „Ich schlage dich hiermit zum Ritter!“)

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Haus Lichtenbergk bei Prettin

Als Haus Lichtenbergk wurde eine Hauptniederlassung des Antoniterordens im Kurkreis nahe Prettin bezeichnet. Sein letzter Präzeptor Wolfgang von Reißenbusch verkehrte häufig im Hause Luther. Da sich die letzten verbliebenen Antonitermönche 1525 der Reformation zuwandten, wurde das Kloster aufgehoben. Einzelne Mönche erhielten eine Leibrente.
Im Antoniterhaus Lichtenbergk traf Martin Luther 1518 erstmalig mit dem kursächsichen Kanzler Georg Spalatin zusammen, der ihm die Unterstützung des sächsischen Kurfürsten Friedrich der Weise für seine kirchlichen Reformbemühungen zusicherte.

Das Antoniterkloster Lichtenbergk wurde 1315 erstmals urkundlich erwähnt. Nach seiner Auflösung bewohnte die vor ihrem altgläubigen Mann geflüchtete brandenburgische Kurfürstin Elisabeth von 1536 bis 1546 das einstige Kloster.

Später ließ August I. von Sachsen die Klostergebäude abtragen und errichtete auf Wunsch seiner Gemahlin Anna ein Renaissanceschloss, die Lichtenburg. Herausragende Bewohnerin war die sächsische Kurfürstin Hedwig, Witwe des Kurfürsten Christian II., die hier von 1611 bis 1641 ihren Witwensitz inne hatte. Weitere Bewohnerinnen: Kurfürstin Anna, 1581 Erbauerin der Renaissance - Schlosskirche St. Anna.
Die Lichtenburg wurde ab 1813 kursächsisches Gefängnis - hierher von Torgau verlegt.
Heute ist sie Museum der Stadt Prettin.

Prettin Kloster Lichtenbergk
Prettin, Augustiner
Prettin

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