Als Forschungs-U-Boote werden spezielle U-Boote bezeichnet, die zur systematischen Untersuchung der Meeresböden oder bestimmter Meeresströmungen dienen oder die mit archäologischen, biologischem oder geologischem Auftrag eingesetzt werden.
Forschungs-U-Boote agieren auch als sogenannte Such-U-Boote (oftmals unbemannte Tauchroboter), die Objekte auf dem Meeresgrund aufspüren und untersuchen sollen wie z. B. das Wrack der Titanic oder Bismarck.
Forschungs-U-Boote zeichnen sich gegenüber militärischen U-Booten vor allem durch einige konstruktionsbedingte und technische Unterschiede aus. In der Regel sind sie kleiner gebaut, wodurch eine hohe Manovrierfähigkeit erreicht wird, und sie werden ausschließlich über einen Elektroantrieb mit Batterien betrieben. Sie sind langsamer ermöglichen dafür aber der Besatzung in wesentlich größere Tiefen zu tauchen, wie zum Beispiel die Tiefsee-U-Boote der Deepflight-Serie, Trieste, Alvin und Mir 1 und 2. Darüber hinaus ist bei Forschungs-U-Booten die Betriebszeit und somit die Tauchzeit auf Grund der Abhängigkeit von den Batterien sowie den Sauerstoffreserven deutlich eingeschränkt.
Johann Jacob Cramer (* 1705 in Sochau, Schlesien; † 1770 in Mannheim) war Flötist bei der kurfürstlichen Hofmusik.
Johann Jacob Cramer wurde 1729 als Mitglied in die kurfürstliche Hofkapelle in Mannheim aufgenommen. Er heiratete am 4. Juli 1730 in Mannheim Sybilla Catharina Gentes.
Ihr Sohn war Johann Wilhelm Cramer (* 2. Juni 1746 in Mannheim; † 5. Oktober 1799 in London, England), Violinist und Dirigent.
Ihre Tochter Maria Anna Cramer heiratet den Kalkanten bei der kurfürstlichen Hofmusik Adam Moralt den Stammvater der Münchner Künstler-Familie Moralt.
siehe auch: Cramer
Petrus de Mladoniovicz (tschechisch Petr z Mladoňovic auch Mladeňovic) († 7. Februar 1451), war böhmischer Schriftsteller und Prediger.
Leben
1409 legte er bei Jan Hus seine Bachelorprüfung ab und trat in die Dienste des Johann von Klum (Jan z Chlumu), eines Wegbegleiters des böhmischen Reformators Jan Hus auf seiner Reise nach Konstanz. Petrus nahm auf dieser Reise die Funktion eines Schreibers wahr. In Konstanz erarbeitete er eine Protestschrift, die die Lehre von Jan Hus verteidigte und die von böhmischen und polnischen Adeligen unterzeichnet wurde. 1416 wurde er zum Meister an der Prager Universität ernannt, 1421 zum Prediger in der Kirche des Hl. Michael in Prager Altstadt und 1426 zum Dekan der Universität.
In der Zeit der Hussitenbewegung nahm er an zahlreichen Diskussionen und religiösen Auseinandersetzungen teil, in denen er sich als Gegner der Taboriten hervortat. Er gehörte dem gemäßigten Flügel der Utraquisten unter Führung von Křišťan z Prachatic an. In einer Sitzung im Dezember 1420 verlas er 72 Irrlehren der Taboriten. Ein Jahr später kam er beim Rückzug der Hussiten bei Kuttenberg fast ums Leben. Mit den gemäßigten Hussiten trat er 1422 auch gegen Jan Želivský auf und versuchte mit seinen Mitstreitern dessen Einfluss einzuschränken. Nachdem es zu Auseinandersetzungen mit Jan Rokycana gekommen war, wurde er aus Prag ausgewiesen, durfte jedoch nach zwei Jahren zurückkehren. 1438 wurde er zum Rektor der Universität berufen und nahm 1439 eine Pfarrstelle in der Kirche des Hl. Michael an. 1448 wurde er noch als Teilnehmer von Kompaktat-Verhandlungen genannt.
Werke
Als Schriftsteller widmete er sich der Aufzählung von Fakten.
- Relatio de magistri Joannis Hus causa in Constantiensi consilio acta.
- Narratio de magistro Hieronymo Pragensi pro Christi nomine Constantiae exusto
siehe auch Liste tschechischer Schriftsteller
Die Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft (MMBG) ist eine gewerbliche Berufsgenossenschaft und somit Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie bildet seit 1994 zusammen mit der Hütten- und Walzwerks-Berufsgenossenschaft (HWBG) eine Verwaltungsgemeinschaft, deren Hauptverwaltung in Düsseldorf angesiedelt ist.
Die MMBG versichert, baufsichtigt und berät Unternehmen, die Metalle bearbeiten, weiter verarbeiten und Produkte aus Metall herstellen. Hierzu zählen Kfz-Hersteller ebenso wie Kfz-Werkstätten, Maschinenbaubetriebe genauso wie Schraubenhersteller und Stahlbauunternehmen. Sie bietet ihren Mitgliedsbetrieben zudem ein umfangreiches Seminarprogramm an.
Ihren Beratungsauftrag erfüllt die MMBG mittels spezieller Expertengruppen für verschiedene Bereiche der Metallbranche.
Die MMBG gehört neben der Hütten- und Walzwerks-Berufsgenossenschaft (HWBG) und der Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd (BGM) der Vereinigung der Metall-Berufsgenossenschaften (VMBG) an.
Weblinks
- Website der Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft
Martin McLean Buchan (* 6. März 1949 in Aberdeen) ist ein schottischer Fußballspieler.
Karriere
Spielerkarriere
Der defensive zentrale Mittelfeldspieler spielte bei Manchester United von 1972 bis 1983 und war dort Kapitän in den späten 70er Jahren. Er unterschrieb den Vertrag bei den Red Devils am 29. Februar 1972. Die Ablösesumme, die an den FC Aberdeen ging, betrug umgerechnet circa 184.000 €, welche die damalige Rekordsumme bei Manchester United war. Sein Debüt gab er am 4. März 1972 gegen Tottenham Hotspur. 1977 holte er mit ManU den FA-Cup. 1983 löste ManU seinen Vertrag wegen vielen Verletzungen. Er spielte 456 Spiele und erzielte dabei vier Tore. Bis 1985 spielte er dann bei Oldham Athletic. Nach dem endgültigen Karriereende war Buchan noch ein Jahr im Management vom FC Burnley tätig. International spielte er 34 Mal für sein Heimatland Schottland. Sein Debüt gab er 1971 gegen Portugal und beendete seine Teamkarriere gegen den selben Gegner. Er war Mitglied der schottischen Auswahl bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland und bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien. 1974 schied Schottland in der ersten Gruppenphase aus. 1978 verabschiedete sich die schottische Mannschaft ebenfalls in der ersten Gruppenphase. Buchan ist der einzige Spieler der als Kapitän mit zwei britischen Mannschaften einen Pokalsieg erringen konnte. 1970 holt er den Pokal mit dem FC Aberdeen und 1977 mit Manchester United.
Stationen
- FC Aberdeen (1966-1972)
- Manchester United (1972-1984)
- Oldham Athletic (1984-1985)
Erfolge
- ein Mal englischer Pokalsiege mit Manchester United (1977)
- ein Mal schottischer Pokalsieger mit dem FC Aberdeen (1970)
- Teilnahme an der Fußball-WM 1974 mit Schottland (zwei Einsätze)
- Teilnahme an der Fußball-WM 1978 mit Schottland (drei Einsätze)
Falzverbindungen werden in vielen Bereichen der Technik eingesetzt. Sehr gebräuchlich sind sie bei der Herstellung von Luftkanälen aus Blech, die die erwärmte oder gekühlte Luft von Klimazentralen in die Räume transportieren. Die am häufigsten eingesetzten Maschinen zum Herstellen der Falze sind Falzformer, Bördelmaschinen und Kanalfalzmaschinen.
Pittsburghfalz-Verbindung
Um eine Verbindungsstelle mit einer Pittsburghfalz-Verbindung zu schließen, muss an die eine Seite des Blechs ein Pittsburghfalz und an die andere Seite ein Stehfalz angebracht sein. Die beiden Falze werden ineinander gesteckt und mit einem Hammer oder einem Falzschließer geschlossen.
Schnappfalz-Verbindung
Um eine Verbindungsstelle mit einer Schnappfalz-Verbindung zu schließen, muss an die eine Seite des Blechs ein Schnappfalz und an die andere Seite ein Nockenstehfalz angebracht sein. Die beiden Falze werden lediglich ineinender gesteckt. Dabei verhaken sich die Nocken des Nockenstehfalzes in dem kleinen Randabbug des Schnappfalzes.
Kanalfalz-Verbindung
Zur Herstellung einer Kanalfalz-Verbindung verwendet man eine Kanalfalzmaschine. Der Kanalfalz ist dichter als die in der Luftkanalherstellung sonst gebräuchlichen Pittsburghfalz- und Schnappfalz-Verbindungen.
Müßiggang ist das Aufsuchen der Muße, das entspannte und von Pflichten freie Ausleben, nicht die Erholung von besonderen Stresssituationen oder körperlichen Belastungen. Er geht z. B. mit geistigen Genüssen oder leichten vergnüglichen Tätigkeiten einher.
In der Umgangssprache besitzt der Müßiggang – im Gegensatz zur Muße – eine negative Konnotation und wird oft mit Faulheit in Verbindung gebracht. In der christlichen Theologie wird er in die sieben Hauptlaster oder Wurzelsünden eingeordnet, die ihrerseits die Todsünden nach sich ziehen können. Ausdruck dieser Einschätzung ist das Sprichwort “Müßiggang ist aller Laster Anfang“. Einen literarischen Kontrapunkt zu diesem Sprichwort setzte 1932 Bertrand Russell mit seinem Essay “Lob des Müßiggangs” (Originaltitel: “Praise of Idleness”).
Siehe auch
- Die Kunst des Müßiggangs
- Sabbatjahr
- Auszeit
- Wellness
- Freizeit
Ejegayehu Dibaba (* 21. März 1982 in Bekoji) ist eine äthiopische Leichtathletin, die bei internationalen Meisterschaften schon über 5000 Meter und über 10.000 Meter Medaillen gewonnen hat.
Ejegayehu Dibaba ist die drei Jahre ältere Schwester von Tirunesh Dibaba, ebenfalls einer Langstreckenläuferin.
Den ersten großen Erfolg feierte sie bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Dort gewann sie die Silbermedaille über 10.000 Meter hinter Xing Huina (China) und vor ihrer Cousine Derartu Tulu (Äthiopien).
Bei dem US-Hallen-Meeting Boston Indoor Games 2005 gewann sie im Reggie Lewis Center über 5000 Meter die Silbermedaille hinter ihrer Schwester Tirunesh, die einen neuen Weltrekord aufstellte. Bei der Weltmeisterschaft 2005 in Helsinki trat sie wie ihre jüngere Schwester zunächst über 10.000 Meter, dann am vorletzten Tag der Wettkämpfe auch über 5000 Meter an. In beiden Rennen gewann ihre Schwester Gold und sie selber Bronze.
Ejegayehu Dibaba hat bei einer Größe von 1,60 m ein Wettkampfgewicht von 46 kg.
Weblinks
Pure C ist eine Weiterentwicklung von Borland Turbo C. Dieses Compiler-Paket entwickelte sich schnell zu einem der Lieblingswerkzeuge der Atari-Programmierer. Vorzüge waren neben der in GEM realisierten IDE die Hilfefunktion, ein schneller Ein-Pass-Compiler, der für kurze Turn-Around-Zeiten sorgte, ein make-System sowie gute Code-Erzeugung. Im Lieferumfang waren die IDE, die Editor, make, Compiler und Linker vereinte, der grafische Debugger sowie die Kommandozeilenversionen des Compilers, Linkers und Debuggers (bug.ttp).
Ursprünglich im Vertrieb von Application Systems Heidelberg (ASH), wurde Pure C bereits Anfang der neunziger Jahre eingestellt.
Pure C beherrscht nahezu den kompletten ANSI-C-Standard sowie einige eigene Erweiterungen. Ein Nachfolger, der auch C++ beherrschen sollte, wurde begonnen, aber nie fertiggestellt.
Vom selben Hersteller wurde auch Pure Pascal entwickelt, das im Gegensatz zu Pure C jedoch keine GEM-basierte IDE hatte und eine anderes Konzept verfolgte.
Heutzutage ist dieser Compiler bzw. die IDE nur noch aus zweiter Hand zu bekommen.